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Warum zieht ein Hühnerstall Ratten an?

Ein Huhn vor dem Hühnerstall, verstreutes Futter und Kot locken Ratten an; im Boden ist ein Rattenbau zu sehen

Der Hühnerstall steht seit Jahren an derselben Stelle. Die Hühner ebenfalls. Und plötzlich sind Ratten da.

Das wirkt zunächst, als seien sie aus dem Nichts aufgetaucht. Tatsächlich ist ein Hühnerstall für Wanderratten oft ein ziemlich nachvollziehbares Ziel. Dort gibt es energiereiches Futter, regelmäßig Wasser, geschützte Ecken und häufig gute Möglichkeiten, sich unter Gebäuden, Holzstapeln oder angrenzenden Flächen zurückzuziehen. Wenn dann nachts Ruhe einkehrt und die Hühner auf der Stange sitzen, beginnt für die überwiegend dämmerungs- und nachtaktiven Ratten der angenehme Teil des Tages.

Die Ursachen für Ratten am Hühnerstall liegen deshalb selten darin, dass jemand grundsätzlich „etwas falsch gemacht“ hat. Hühnerhaltung schafft zwangsläufig Ressourcen, die auch andere Tiere interessant finden. Entscheidend ist, wie leicht diese Ressourcen erreichbar sind.

Das Umweltbundesamt bringt den Zusammenhang ziemlich nüchtern auf den Punkt: Wanderratten siedeln sich dort an, wo sie Nahrung und Nistmöglichkeiten finden. Bei der Haltung von Hühnern sollen deshalb insbesondere herumliegende Futterreste vermieden werden. Auch Kompost, Abfälle und Gerümpel können einen Standort für Ratten interessanter machen.

Wer bereits Rattenspuren gefunden hat, sollte zuerst klären, wie stark der Befall ist. Im Beitrag Ratten im Hühnerstall erkennen: Diese Spuren verraten sie geht es um Kot, Laufwege, Nagespuren und Baue. Was bei einem bestätigten Befall zu tun ist, steht im Grundlagenartikel Ratten im Hühnerstall: Was jetzt wirklich zu tun ist.

Hühnerfutter ist für Ratten ein ziemlich überzeugendes Argument

Der offensichtlichste Grund steht meistens in einem Sack.

Körnerfutter, Pellets, Mais, Sonnenblumenkerne und andere Futtermittel liefern sehr viel Energie auf kleinem Raum. Für eine Wanderratte ist ein schlecht gesicherter Futtersack ungefähr so interessant wie für mich ein Kühlschrank, der nachts offensteht und sich jeden Morgen von selbst wieder auffüllt.

Das Umweltbundesamt nennt Tierhaltungsanlagen und Futtermittellager ausdrücklich als Orte, die Wanderratten wegen des verfügbaren Futters aufsuchen. Auch in landwirtschaftlichen Tierhaltungen treten Ratten häufig dort auf, wo Tier- und Mastfutter erreichbar ist.

Das Problem ist dabei selten ausschließlich der offene Futtersack.

Hühner arbeiten aktiv an der Verteilung.

Sie scharren. Sie sortieren. Sie werfen Futter aus Näpfen und Automaten. Ein paar Körner landen unter der Futterstelle, weitere im Einstreu, einige vor der Stalltür. Was tagsüber nach einer überschaubaren Menge aussieht, kann sich Nacht für Nacht zu einer verlässlichen Futterquelle entwickeln.

Eine Ratte braucht keinen vollen Napf.

Sie braucht genügend Kalorien, damit sich der Weg lohnt.

Genau deshalb werde ich dem Thema „Hühnerfutter rattensicher lagern“ in dieser Reihe noch einen eigenen Artikel widmen. Die Lagerung ist wichtig, aber ebenso entscheidend ist das, was nach dem Füttern auf dem Boden liegt.

Der gefüllte Futternapf über Nacht ist eine Einladung

Viele Hühner haben tagsüber freien Zugang zum Futter. Das ist zunächst völlig normal.

Interessant wird die Sache nach Sonnenuntergang.

Die Hühner schlafen. Das Futter bleibt.

Wanderratten sind überwiegend im Dunkeln aktiv und benutzen häufig feste Laufwege entlang von Wänden, Mauern und anderen Deckungsstrukturen. Ein ungestörter Futterplatz, der jede Nacht an derselben Stelle verfügbar ist, lässt sich entsprechend hervorragend in eine solche Route integrieren.

Wer einen Rattenbefall hat, sollte deshalb genau beobachten, was nachts tatsächlich erreichbar bleibt.

Steht der Futterautomat weiterhin offen?

Funktioniert ein Tretfutterautomat wirklich so, dass eine Ratte ihn nicht bedienen kann?

Liegt darunter verschüttetes Futter?

Sind Schalen mit Küchenresten vorhanden?

Gibt es im Auslauf Leckerbissen, die die Hühner tagsüber ignoriert haben?

Gerade der letzte Punkt wird gern unterschätzt. Die Ratte interessiert sich nicht dafür, ob das Stück Apfel offiziell als Hühnerbeschäftigung vorgesehen war.

Sie sieht Essen.

Auch die Tränke kann interessant sein

Futter bekommt bei Rattenproblemen zu Recht viel Aufmerksamkeit. Ein dauerhafter Standort muss für die Tiere allerdings insgesamt funktionieren.

Dazu gehört Wasser.

In der Umgebung eines Hühnerstalls ist es oft leicht verfügbar: Tränken tropfen, Regenwasser sammelt sich in Schalen, offene Eimer stehen herum oder unter einem Wasserbehälter bleibt der Boden dauerhaft feucht.

Nicht jede Ratte, die am Stall auftaucht, kommt deshalb wegen der Hühnertränke. Wenn Futter, Wasser und Deckung aber auf wenigen Quadratmetern zusammenkommen, wird der Standort ausgesprochen bequem.

Nachhaltiges Rattenmanagement setzt deshalb nicht bei einem einzelnen Köder an, sondern bei den Ressourcen, die eine Ansiedlung ermöglichen. Das Umweltbundesamt verfolgt mit seiner Kampagne zum nachhaltigen Rattenmanagement genau diesen Ansatz: Das verfügbare Nahrungsangebot und günstige Lebensbedingungen sollen so weit reduziert werden, dass Ratten sich möglichst gar nicht erst dauerhaft ansiedeln.

Eine tropfende Tränke würde ich deshalb ohnehin reparieren.

Mit oder ohne Ratte.

Ein Stall bietet mehr als Futter

Wenn Ratten ausschließlich etwas essen wollten, könnten sie nach der Mahlzeit wieder verschwinden.

Problematisch wird ein Hühnerstall besonders dann, wenn in seiner unmittelbaren Umgebung gleichzeitig gute Versteck- und Nistmöglichkeiten vorhanden sind.

Das können Hohlräume unter dem Stall sein. Holzstapel. Doppelwandige Konstruktionen. Ein Schuppen voller abgestellter Gegenstände. Dichte Vegetation. Materiallager. Bereiche unter Bodenplatten oder Mauerkanten.

Das Umweltbundesamt nennt Gerümpel und Abfälle ausdrücklich als Faktoren, die eine Ansiedlung begünstigen, weil dadurch ungestörte Nistplätze entstehen können. Ein Forschungsbericht des Julius Kühn-Instituts führt Stallungen, Getreidelager, Holzstapel und Gerümpel ebenfalls als mögliche Unterschlupfmöglichkeiten der Wanderratte auf.

Das erklärt auch, warum zwei äußerlich ähnliche Hühnerhaltungen völlig unterschiedliche Rattenprobleme haben können.

Bei der einen steht der Stall frei, Futter wird geschlossen gelagert und die Umgebung lässt sich gut kontrollieren.

Bei der anderen grenzt hinten ein Holzlager an, darunter befindet sich ein Hohlraum, daneben steht der Kompost und fünf Meter weiter lagern die Futtersäcke.

Für die Ratte ist das keine Sammlung einzelner Dinge.

Es ist ein ziemlich vollständiger Lebensraum.

Warum Ratten so gern unter Hühnerställen graben

Wanderratten leben ausgesprochen gern bodennah und legen Erdbauten an.

Ein Hühnerstall kann dafür günstige Bedingungen schaffen. Der Bereich unter einem erhöhten Stall ist dunkel und geschützt. An Fundamenten und Gebäudekanten lässt sich ein Bau teilweise so anlegen, dass der Eingang wenig auffällt. Steht das Gebäude auf lockerem Untergrund, wird die Sache noch einfacher.

Das Umweltbundesamt beschreibt Wanderratten als ausgezeichnete Gräber und weist auf Schäden durch ihre Wühl- und Grabtätigkeit hin. Das LAVES dokumentiert typische Baue unter befestigten Flächen, an Mauern und in anderen geschützten Bereichen.

Deshalb würde ich bei einer Rattensichtung nicht ausschließlich in den Stall schauen.

Der interessantere Ort liegt möglicherweise darunter.

Frisch ausgeworfene Erde an einer Stallkante, ein Loch unter einem Fundament und ein gut genutzter Laufweg zur Futterstelle ergeben gemeinsam ein ziemlich klares Bild.

Am 11. September folgt deshalb der eigene Beitrag „Rattenlöcher am Hühnerstall: Woran man einen Bau erkennt“.

Kompost und Hühnerhaltung können eine ausgesprochen gute Kombination sein – für Ratten

Viele Hühnerhalter haben auch einen Kompost.

Das ergibt Sinn. Garten, Küchenreste, Einstreu und Hühnerhaltung gehören in vielen Haushalten ohnehin zusammen.

Für Ratten kann ein falsch geführter Kompost allerdings eine zweite Futterstelle eröffnen.

Das Umweltbundesamt rät ausdrücklich davon ab, Speisereste auf offene Komposthaufen zu geben, wenn dadurch Ratten angelockt werden können. Besonders problematisch sind leicht zugängliche, energiereiche Lebensmittelreste.

Dabei muss der Rattenbau gar nicht unmittelbar im Hühnerstall liegen.

Eine Ratte kann beispielsweise unter einer Hecke oder beim Kompost Deckung finden und zum Fressen regelmäßig zum Stall laufen. Wanderratten benutzen solche Routen immer wieder. Wer lediglich den Stall selbst untersucht, übersieht dann möglicherweise die Hälfte des Systems.

Bei einer Spurensuche würde ich deshalb immer das nähere Grundstück mitdenken.

Wo gibt es Nahrung?

Wo gibt es Deckung?

Was verbindet beides?

Die Ratten beantworten diese Frage häufig mit ihren Laufwegen.

Auch Vogelfutter kann das Problem mitfüttern

Der Hühnerstall ist nicht automatisch die einzige Futterquelle.

Wildvogelfutter unter einem Futterhaus, heruntergefallene Sonnenblumenkerne, offen stehendes Katzen- oder Hundefutter und schlecht verschlossene Müllbehälter können ebenfalls dazu beitragen, dass ein Grundstück dauerhaft interessant bleibt.

Das macht die Ursachenanalyse manchmal etwas gemein.

Man sichert das Hühnerfutter perfekt und wundert sich, warum die Ratten trotzdem bleiben.

Drei Meter weiter liegt unter dem Vogelhaus jeden Abend ein kleines Buffet.

Das Umweltbundesamt nennt Abfälle, Tierfutter und andere leicht erreichbare Nahrungsquellen ausdrücklich als Ansatzpunkte der Rattenprävention. Auch das aktuelle nachhaltige Rattenmanagement setzt darauf, das verfügbare Nahrungsangebot insgesamt zu verkleinern.

Bei einem Befall würde ich deshalb das Grundstück einmal aus Rattenperspektive ablaufen.

Das verändert den Blick auf erstaunlich viele Dinge.

Wie kommen Ratten überhaupt in den Hühnerstall?

Eine geschlossene Tür ist erfreulich.

Sie löst nur wenig, wenn daneben eine passende Öffnung vorhanden ist.

Wanderratten können durch erstaunlich kleine Spalten gelangen. Das Umweltbundesamt nennt Öffnungen von etwa zwei Zentimetern als ausreichend. Zugänge über Türspalten, Fensteröffnungen, Schächte und andere bauliche Schwachstellen sollten deshalb konstruktiv gesichert werden.

Bei älteren Hühnerställen finden sich solche Stellen schnell.

Holz arbeitet. Türen schließen irgendwann nicht mehr bündig. An Kabeldurchführungen bleiben Lücken. Lüftungsöffnungen sind groß genug, damit nicht nur Luft hindurchpasst. Unter der Wand ist etwas Erde abgesackt.

Und Wanderratten können graben und klettern.

Die Vorstellung „Da kommt doch keine Ratte rein“ würde ich deshalb lieber einmal praktisch überprüfen.

Besonders interessant sind Spuren direkt an solchen Stellen: dunkle Laufspuren, Kot, Nageschäden oder frisch vergrößerte Öffnungen.

Wer sie findet, sollte nicht einfach irgendeinen Baustoffschaum hineinspritzen und hoffen. Ratten können zahlreiche Materialien benagen. Dauerhafte Sicherungen müssen entsprechend stabil ausgeführt werden; das Umweltbundesamt nennt unter anderem engmaschige Metallgitter und bauliches Verschließen geeigneter Öffnungen.

Warum tauchen Ratten manchmal erst nach Jahren auf?

Diese Frage ist nachvollziehbar.

„Ich halte seit zehn Jahren Hühner und hatte nie Ratten.“

Das bedeutet nicht, dass der Stall für Ratten zehn Jahre lang unsichtbar war.

Die Bedingungen können sich verändert haben. Vielleicht existiert in der Umgebung inzwischen eine größere Population. Ein Nachbar hat seinen Kompost verändert. Bauarbeiten haben einen bisherigen Rückzugsort gestört. Ein Futtersystem wurde gewechselt. Unter dem Stall ist ein neuer Hohlraum entstanden. Ein Gebäude in der Nachbarschaft wurde abgerissen.

Auch ein zunächst gelegentlich besuchter Futterplatz kann irgendwann dauerhaft genutzt werden.

Wanderratten vermehren sich unter günstigen Bedingungen schnell. Das Umweltbundesamt gibt an, dass ein Weibchen mehrere Würfe pro Jahr mit durchschnittlich etwa acht Jungen haben kann und Jungtiere bereits nach wenigen Monaten geschlechtsreif werden. Ein kleines Problem kann deshalb wachsen, wenn Nahrung und Nistmöglichkeiten dauerhaft vorhanden sind.

„Wir hatten noch nie Ratten“ ist also leider kein Schutzsystem.

Es ist lediglich eine Beschreibung der Vergangenheit.

Sind die Hühner selbst der Grund?

Nicht in dem Sinne, dass Ratten von der bloßen Anwesenheit eines Huhns magisch angezogen würden.

Interessant ist das, was mit der Hühnerhaltung verbunden ist.

Futter. Wasser. Stallgebäude. Einstreu. Lagerflächen. Kompost. geschützte Bereiche.

Unter bestimmten Umständen kommen Eier hinzu. Wanderratten sind Allesfresser und können auch tierische Nahrung aufnehmen. Das Umweltbundesamt berichtet sogar, dass Wanderratten in seltenen Fällen junge Enten oder Hühnerküken erbeuten können.

Das Thema Eier und Küken bekommt am 21. September einen eigenen Beitrag, weil zwischen „Ratten fressen alles“ und dem tatsächlichen Risiko für ausgewachsene Hühner, Eier und Küken erhebliche Unterschiede liegen.

Für die Ursachenfrage reicht zunächst: Ein Hühnerstall bündelt Ressourcen.

Das macht ihn interessant.

Warum ein sauberer Stall trotzdem Ratten haben kann

Rattenbefall ist kein zuverlässiges Urteil über die persönliche Sauberkeit des Hühnerhalters.

Auch ein ordentlich geführter Stall kann Besuch bekommen.

Entscheidend ist nicht, ob die Sitzstange frisch abgewischt wurde. Entscheidend ist, ob Ressourcen erreichbar sind und ob die Tiere einen Zugang finden.

Ein einziger unbemerkter Hohlraum unter einem gut gepflegten Stall kann als Unterschlupf reichen. Ein grundsätzlich sauberer Futterplatz kann nachts trotzdem zugänglich bleiben.

Umgekehrt bedeutet „sauber“ beim Rattenmanagement auch nicht, jedes natürliche Element aus dem Hühnerauslauf zu entfernen.

Es geht darum, die entscheidenden Stellen kontrollierbar zu machen.

Futtervorräte geschlossen.

Keine dauerhafte Futterschicht unter dem Automaten.

Keine offenen Küchenabfälle.

Mögliche Bauplätze und Gebäudekanten regelmäßig ansehen.

Zugänge erkennen.

Das ist wesentlich zielgerichteter als der Versuch, einen Hühnerstall in einen Operationssaal zu verwandeln.

Die wichtigste Frage lautet: Warum lohnt sich dieser Stall?

Wenn Ratten am Hühnerstall auftauchen, würde ich genau diese Frage stellen.

Nicht zuerst: Welches Gift?

Nicht: Welcher Geruch vertreibt sie?

Sondern: Was bekommen sie hier?

Das Umweltbundesamt verfolgt mittlerweile ausdrücklich einen solchen ganzheitlichen Ansatz. Eine dauerhafte Reduktion von Rattenpopulationen soll vor allem dadurch erreicht werden, dass zugängliche Nahrung, Nistmöglichkeiten und Gebäudeeingänge reduziert werden. Chemische Bekämpfung allein gilt nicht als nachhaltige Lösung für ein Umfeld, das den Tieren weiterhin optimale Bedingungen bietet.

Für einen Hühnerstall lässt sich das ziemlich direkt übersetzen.

Wenn nachts weiterhin Futter herumliegt, unter dem Stall ein trockener Bau existiert und die Tränke daneben tropft, behandelt man mit einer Falle möglicherweise die Ratte.

Nicht die Ursache.

Was ich an einem Hühnerstall zuerst überprüfen würde

Ich würde bei der Futterstelle beginnen.

Darunter und dahinter schauen. Anschließend das Futterlager kontrollieren. Danach die Stallaußenkante ablaufen und nach Löchern und Laufwegen suchen.

Dann würde ich den Radius erweitern.

Kompost. Müll. Wildvogelfütterung. Tierfutter. Holzstapel. Geräteschuppen. Dichte Bereiche unmittelbar am Stall.

Das muss keine zweistündige Grundstücksinspektion mit Warnweste und Klemmbrett werden.

Zehn Minuten mit der richtigen Fragestellung reichen häufig für den ersten Verdacht.

Wo könnte eine Ratte heute Nacht essen?

Wo könnte sie sich anschließend verstecken?

Wie kommt sie von A nach B?

Wer diese drei Fragen beantworten kann, versteht meist schon einen erheblichen Teil seines Rattenproblems.

„Nachts im Hühnerstall“: Die Ratte kommt nicht grundlos

Genau diese Ursachen stehen auch hinter meinem Buch „Nachts im Hühnerstall – Wie Ratten kommen, was sie anrichten und wie man sie dauerhaft wieder loswird“ .

Das Buch von Lou Herfurth beschäftigt sich mit Ratten rund um Hühnerhaltungen, ihren Laufwegen und Bauen, dem Umgang mit Futter sowie den Bedingungen, die aus einem Stall einen dauerhaft attraktiven Standort machen können.

Denn eine Ratte am Futterautomaten ist zunächst das sichtbare Problem.

Interessanter ist, warum sie überhaupt dort steht.

Wer die Ursache findet, kann den Stall verändern. Wer ausschließlich einzelne Tiere bekämpft, während Futter und Unterschlupf unverändert bleiben, arbeitet unter Umständen sehr zuverlässig für die nächste Ratte weiter.

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Die Serie geht deshalb Schritt für Schritt weiter. Nach dem Grundlagenartikel Ratten im Hühnerstall: Was jetzt wirklich zu tun ist und dem Beitrag über das Erkennen von Rattenspuren im Hühnerstall folgen unter anderem Rattenbaue, sichere Futterlagerung, tagaktive Tiere, Eier und Küken sowie die Frage, welche vermeintlichen Hausmittel man sich sparen kann.

Weitere Beiträge über Hühnerhaltung und Tierwissen stehen im Blog von Lou Herfurth. Einen Überblick über meine Bücher gibt es bei den Veröffentlichungen und Referenzen.